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Farbenzauber - Das Musical für die ganze Familie

Stadt Regensburg: Veranstaltungskalender
 
Farbenzauber - Das Musical für die ganze Familie

Datum: 04.10.2017Zeit: 16.30 Uhr
Ort: Deggingerhaus
Urban Gardening Sommercamp und Netzwerktagung Interkultureller Gärten 2017

- anstiftung
 
Urban Gardening Sommercamp und Netzwerktagung Interkultureller Gärten 2017

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Im Nachgang zum Sommercamp, haben wir unser derzeitige Praktikantin Anna gebeten, einen kleinen Erfahrungsbericht zu verfassen:"Ein großartiges Wochenende liegt hinter uns! Zweieinhalb Tage gefüllt mit spannenden Workshops, inspirierenden Begegnungen, solidarischem Gemüseschnippeln, anregenden Diskussionen und gemeinsamen Anpacken.Vom 15.9. bis zum 17.9. fanden das Urban Gardening Sommercamp und die Netzwerktagung der Interkulturellen Gärten erstmals gemeinsam statt. Fast 70 TeilnehmerInnen aus über 25 Projekten waren dabei. Gastgeber war das Team vom Stadtacker Wagenhallen in Stuttgart. Die Veranstaltung bot auch dieses Mal wieder Raum für Urban Gardening Akteure, um sich zu vernetzen, auszutauschen und dabei eine ziemlich gute Zeit zu haben.Realisiert wurde das in einem vielfältigen Programm. Nach dem ersten Kennenlernen zwischen Lagerfeuer, vegetarischen Würstchen und Banjo-Klängen am Freitagabend, begann am Samstag die erste Workshop-Runde. Es wurde über Gemeinschaft in Gemeinschaftsgärten diskutiert, die Arbeitspraxis interkultureller Gärten – mit dem Fokus auf Involvierung von Geflüchteten – reflektiert und vieles mehr. Im Anschluss daran machten wir uns, Wind und Wetter trotzend, auf den Weg, um Garten-Projekte mit unterschiedlichen Konzepten in Stuttgart zu besichtigen. Regenschirm-Zweckgemeinschaften trugen dabei nochmal mehr zum gegenseitigen Austausch bei.  Zurück im Stadtacker – aufgewärmt und gestärkt von Spätzle und Kräutertee – war in einer „Workshop Wrap-Up Runde“ Raum für Präsentation der Ergebnisse, Feedback und weitere Ergänzungen. Den Abend ließen wir in gemütlicher und warmer(!) Atmosphäre mit dem Film „Eine andere Welt ist pflanzbar“ von Ella von der Haide ausklingen. Auch die Workshop-Runde am Sonntag bot eine bunte Mischung aus Diskussionsrunden und praktischer Wissensvermittlung. Nach einer thematischen Einordnung der interkulturellen und Gemeinschaftsgärten von Christa Müller, beschäftigte sich beispielsweise eine Gruppe mit dem Umgang von Gemeinschaftsgärten mit Gärtner/innen rechter Gesinnung, während nebenan auf dem Acker die Herstellung und das Ausbringen von Biokohle erprobt wurde. Abgebaut wurde nach dem Mittagessen gemeinsam. Belohnt mit einer ordentlichen Portion Spätsommersonne wurden die letzten Reste des Buffets vertilgt und zu guter Letzt Saatgut, Kontaktdaten und herzliche Umarmungen ausgetauscht. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an das engagierte Team des Stadtackers Wagenhallen, die Workshop-Leiter/innen, die mit ihren Beiträgen das Programm bereichert haben und an alle Teilnehmer, die aus ganz Deutschland ins tiefe Schwabenländle angereist sind. Wir freuen uns auf nächstes Jahr – vielleicht ja bei euch im Garten? Weitere Impressionen des Wochenendes gibt's auf unserer Facebook-Seite und hier haben wir ein paar Skripte online gestellt."
 Urbane Gärten
Öffentliches Treffen am 5. Oktober 2017

Landshut im Wandel
 
Öffentliches Treffen am 5. Oktober 2017

Unser nächstes öffentliches Transition Town Treffen findet am Donnerstag, den 5. Oktober 2017 um 19.30 Uhr im Café International statt.

Das Hauptthema bei diesem Treffen ist ein Vortrag zum menschgemachten Klimawandel mit anschließender Diskussion. Inspiriert zu diesem Vortrag hat mich der Kinofilm „Immer noch eine unbequeme Wahrheit – Unsere Zeit läuft„.

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Weitere Themen:
  • Teilnahme am regionalen Transition-Netzwerktreffen vom 21. – 22. Oktober 2017 in Bayreuth
  • Eingegangener Vorschlag zu einem weiteren Urban Gardenig Standort
Jeder der sich gerne über unsere Initiative informieren und/oder seine Ideen einbringen möchte ist herzlich willkommen.
 Termine  Klimawandel  Treffen  Vortrag
WIESENBRÜTER UNTER DRUCK DURCH GEWERBEGEBIETE

BUND Naturschutz - Aktuelles
 
WIESENBRÜTER UNTER DRUCK DURCH GEWERBEGEBIETE

Das Isarmoos im Landkreis Dingolfing-Landau ist mittlerweile einer der wichtigste Lebensräume für wiesen- und feldbrütende Vogelarten in Bayern. Doch ein ungebremster Flächenverbrauch, durch die Ausweisung von Gewerbegebieten im Isarmoos, erhöht den Druck auf die dort lebenden Wiesenbrüter.

„Durch die massive Ausweisung von Gewerbeflächen entlang der A 92 schrumpft der Lebensraum stark gefährdeter Wiesenbrüter immer weiter. Die drohende Lockerung des Anbindegebots in der geplanten Änderung des Landesentwicklungsprogramms (LEP) wird diesen Druck auf die Landschaft noch erheblich verschärfen“, äußert sich Hubert Weiger, Landesvorsitzender des BUND Naturschutz. „Nicht nur Kiebitz und Co verlieren, sondern wir alle. Denn mit dem fruchtbaren Boden gehen viele für uns wichtige Funktionen verloren und langfristig gewinnt dabei niemand.“ Der BN appelliert daher an alle Landtagsabgeordneten, der geplanten Änderung des LEP im Landtag nicht zuzustimmen.

Seit vier Jahren herrscht entlang der A 92, die durch das Isartal verläuft, enorme Bautätigkeit: Industriegebiete bei Wallersdorf links und rechts der Autobahn, Autohof östlich von Pilsting, neues Industriegebiet bei der Autobahnausfahrt Großköllnbach, Industriegebiet bei Gottfrieding, aber auch kleine Eingriffe wie das geplante Gewerbegebiet bei Ganacker.
„Die Pläne der verantwortlichen Politiker können dazu führen, dass künftig eine Front von Logistikhallen aus Blech die Autobahn fast die gesamte Strecke von Landshut bis Deggendorf säumt“, führt Alois Aigner 1. Vorsitzender der Kreisgruppe Dingolfing-Landau aus.
Er argumentiert noch weiter: „Die Ausweisung von Gewerbe- und Industrieflächen erfolgt völlig am tatsächlichen Bedarf vorbei. Der ungebremste Wettbewerb der Kommunen untereinander zerstört wichtige Naturräume und schadet mittelfristig am meisten den Kommunen“.

Das Isarmoos ist mit 87 Brutpaaren des großen Brachvogels und 720 Kiebitz Brutpaaren, Spitzenreiter in der vom Landesamt für Umweltschutz bayernweit durchgeführten Wiesenbrüterkartierung.
Der Kiebitz ist in Bayern und Deutschland stark gefährdet, der Große Brachvogel sogar vom Aussterben bedroht und auch in  ganz Europa gelten beide Arten wegen starker Rückgänge bereits als gefährdet („vulnerable“). Der Bestand der meisten Wiesenbrüter in Bayern ist stark rückläufig, sie sind die Verlierer der Landschaftsveränderung des letzten Jahrhunderts. Wiesenbrüter sind Vogelarten, die ihre Nester auf dem Boden in Wiesen oder auch auf spät bewachsenen Äckern bauen.  

Am Gewerbegebiet Gottfrieding, erläutert Franz Meindl im Namen der Kreisgruppe, den geplanten Eingriff. Das Gewerbegebiet liegt in der Wiesenbrüterkulisse und führt zu dem Verlust der südlich der Autobahn gelegenen Brutgebiete. Durch den funktionellen Zusammenhang der Populationen der Gebiete im Süden, geht damit auch eine Beeinträchtigung der Naturschutzgebiete (FFH und SPA-Gebiet) nördlich der Autobahn einher. Die Politik brach damit das Tabu einer Industrieansiedlung in der Wiesenbrüterkulisse. „Wir fordern eine strikte Vermeidung von Flächenverlusten in Wiesenbrütergebieten.“ so Weiger. „Außerdem müssen an die Prüfung von Eingriffen für derart gefährdete Arten höhere Anforderungen gestellt und strenge Vorgaben zum Schutz europäischer Schutzgebiete eingehalten werden.“

Nun entsteht auch ein neues Gewerbe- und Industriegebiet an der Ausfahrt Großköllnbach-Pilsting.„Der BN lehnt dieses Projekt in aller Entschiedenheit ab. Hier wird das Anbindegebot umgangen, da sich das 20 ha große Gelände inmitten einer artenreichen Naturlandschaft befindet, die auch die Heimat vieler geschützter Vogelarten ist“, erklärt Franz Anneser Vorstand der BN-Ortsgruppe Moosthenning. Durch indirekte Auswirkungen wie die Barrierewirkung, Licht und Unruhe sind heimische Tierarten auf mindestens 70 ha betroffen, was kaum ausgeglichen werden kann. Noch kann dieses Gewerbegebiet nur über eine Ausnahmeregelung, die bei hohen Lärm und Abgasemissionen gilt, vom Anbindegebot befreit werden.
Nach der geplanten Lockerung des Anbindegebotes in der LEP-Änderung, die noch heuer im Landtag beschlossen werden soll, wird eine Bebauung entlang von Autobahnen die Regel sein. „Hier kann man sehen, wie Bayern ohne das Anbindegebot sein Gesicht und die Natur an Reichtum verliert“, so Weiger.

Rasend schnell geht es jetzt  mit dem Zubauen des Mooses voran, einer Landschaft, die vorher jahrhundertelang weitgehend der Natur und der Landwirtschaft gehörte.
„Auch kleine Eingriffe wie das Gewerbegebiet bei Ganacker führen zur Landschaftsparzellierung und Kulissenwirkung und erhöhen den Druck auf  Kiebitz, Brachvogel und Feldlerche, die weite, übersichtliche Landschaften brauchen“ erläutert Franz Meindl.
Gebäude, Auffahrtsrampen aber auch höhere Gehölzstrukturen führen langfristig zur Aufgabe des Gebietes als Brutrevier, worin die größte Gefahr liegt. Auch wenn die Brutplätze der Vögel nicht direkt überbaut werden, wird auch die randliche Bebauung die Vögel auf Dauer vertreiben.

Die dramatische Veränderung dieser Landschaft und die gezeigten Beispiele lassen für den BN nur eine Konsequenz zu:
„Die Aufweichung des Anbindegebotes muss im Landtag verhindert werden, denn wenn Bayern sein Gesicht bewahren möchte, muss der maßlosen Flächenverbrauch in Bayern gestoppt werden“, appelliert Hubert Weiger an die Abgeordneten des Bayerischen Landtags.

Für Rückfragen:

BN-Kreisgruppe Dingolfing-Landau:
Telefon: 08731-60981
Alois Aigner 1. Vorsitzender BN-Kreisgruppe Dingolfing-Landau
Telefon: 08734/847

Annemarie Räder, wissenschaftliche Mitarbeiterin Fachabteilung für Südbayern
Telefon: 089 548298-88, E-Mail: annemarie.raeder@bund-naturschutz.de
Martin Geilhufe, Referent für politische Kommunikation
Handy: 0172/7954607
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Erntedankfest im Hofgärtchen am 30.9.2017

Stadt Nürnberg - Agenda 21 - Aktuelles
 
Erntedankfest im Hofgärtchen am 30.9.2017

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Am Samstag ab 14:00 Uhr ist wieder richtig was los im Hofgärtchen. Wie in jedem Jahr wird zum Abschluss des Gartenjahres ein Erntedankfest gefeiert – diesmal unter dem Motto Upcycling. Es gibt Musik, Leckeres aus den Küchen der Hofgärtner, einen Burenziegen-Streichelzoo und vieles mehr. [Weiterlesen]
DIY auf der Seoul Biennale of Architecture & Urbanism

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DIY auf der Seoul Biennale of Architecture & Urbanism

Bild/FotoDie diesjährige Seoul Biennale of Architecture and Urbanism widmet sich dem Thema „Imminent Commons“. Als Berliner Beitrag in der Ausstellung „Commoning Cities“ ist die Laube im Berliner Prinzessinnengarten zu sehen. Die Ausstellung zeigt 50 Beispiele aus aller Welt und beleuchtet die Zukunft der Städte durch das Okular von öffentlichen Initiativen und Projekten. Besonderer Augenmerk der Ausstellung liegt auf den Strategien der Städte im Hinblick auf die rasche Urbanisierung, schrumpfende Ressourcen und die Privatisierung von Gemeingütern.
>> Mehr zur Commoning Cities.
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Viel Action und faire Schokolade - Auftakt der #Hofgespräche

Stadt Nürnberg - Agenda 21 - Aktuelles
 zuletzt bearbeitet: Fri, 22 Sep 2017 13:04:04 +0200  
Viel Action und faire Schokolade - Auftakt der #Hofgespräche

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Mit einer Schokoladen-FAIRkostung, einem Flashmob gegen Kinderarbeit und einer Verteilaktion von Fairtrade-Sattelschonern hat die Faire Woche in Nürnberg begonnen. Unter dem Motto „Perspektiven schaffen“ dreht sich vom 21.09 – 30.09.2017 im Handwerkerhof alles um den Fairen Handel. [Weiterlesen]
Nationalpark-Allianz im Steigerwald wächst

BUND Naturschutz - Aktuelles
 
Nationalpark-Allianz im Steigerwald wächst

Die schon traditionelle BN-Tagung "Naturerbe Buchenwälder" in Ebrach stand unter dem Motto "Nationalparke - gut für die Entwicklung der Regionen". Für die mittlerweile 10. Tagung hatte der BUND Naturschutz in Bayern (BN) Bürgermeister, Gastronomen und Touristiker aus den Nationalparkregionen Bayerischer Wald und Hainich eingeladen, um ein authentisches Bild zu bekommen, wie die Nationalparke von den Betroffenen selbst gesehen werden. Das Urteil fiel eindeutig und positiv aus. Die Referenten betonten übereinstimmend die große wirtschaftliche Bedeutung des Titels "Nationalpark" für ihre Regionen. Hohe Attraktivität und mehr Fördermittel setzen viel Positives in Bewegung, wie den Ausbau und Sicherung des öffentlichen Personennahverkehrs, mehr Dorfläden, die Steigerung der Wirtschaftskraft und viele neue Arbeitsplätze und Zusatzeinkommen. Bei der Podiumsdiskussion war das Credo von BN-Chef Hubert Weiger und von Vertretern der Allianz "Faire Chance für den Steigerwald" ebenso klar: "Wir kämpfen weiter für einen Nationalpark Steigerwald und fordern, dass zumindest die Option Nationalpark auch für den Steigerwald fair geprüft wird." BN-Vorsitzender Weiger dankte den Stadtratsgremien von Gerolz-hofen, Haßfurt und Würzburg, die 2017 entsprechenden Beschlüsse in diese Richtung gefasst haben: "Wir wünschen uns noch mehr Gemeinden, die sich bei der Staatsregierung für einen Nationalpark Steigerwald als gesamtfränkisches Projekt einsetzen".

Nationalpark Bayerischer Wald bereichert die Region immens
Daniel Eder und Robert Kürzinger von der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald, einem Zusammenschluss aus 13 Gemeinden, sehen riesige Vorteile: "Wir profitieren immens vom Nationalpark." 58 Prozent der Besucher kommen allein wegen des Nationalparks in die Region. Die Wertschöpfung der Besucher beträgt 21 Millionen Euro im Jahr, ca. 1.100 Arbeitsplätze wurden geschaffen. 28 Prozent der Naturreisenden bevorzugen Ferienwohnungen als Unterkunft, hier gibt es auch im Steigerwald noch viel Potential. Bürgermeister Karlheinz Roth aus Spiegelau nutzt die gute Zusammenarbeit mit dem Nationalpark nicht nur zur Verbesserung der Attraktivität seiner Gemeinde. Er diskutiert im Kommunalen Nationalparkausschuss aus Landräten und Bürgermeistern mit: "Wir haben hier gute Erfahrungen und bisher in allen Punkten Lösungen gefunden". Die langjährige Projektleiterin des Nationalpark-Verkehrskonzepts im Bayerischen Wald, Christina Wibmer, lobte die Unterstützung von Nationalparkverwaltung und Umweltministerium beim Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs, der meist im Stundentakt fährt. Die Bahnstrecke Zwiesel-Grafenau konnte nur wegen des Nationalparks erhalten werden. "In unserer dünn besiedelten Region könnten wir uns viele Geschäfte und so ein gutes ÖPNV-Netz ohne Nationalpark nicht leisten, das Fahrgastpotential der Einheimischen reicht nicht aus", so Wibmer. In der Diskussion wurde deutlich, dass es in den ländlichen Gemeinden im Steigerwald große Defizite beim ÖPNV gibt. Ein Nationalpark könnte auch hier helfen die Defizite zu beheben und käme den betroffenen Einwohnern zugute.

Nationalpark und Welterberegion machen Region attraktiv
Bürgermeister Bernhard Bischof aus Hörselberg-Hainich (Thüringen) ist Vorsitzender des Vereins "Welterberegion Wartburg-Hainich", die seit 2013 für das Weltnaturerbe Hainich und das Weltkulturerbe Wartburg wirbt. "Der Nationalpark hat eine hohe Akzeptanz im Hainich, er bietet einen Standortvorteil im Wettbewerb der Regionen", so Bischof. "Wir haben mehr Wirtschaftskraft und Arbeitsplätze, das hält junge Familien in der Region. Wir bieten auch attraktive Freizeitangebote, gute Erholungsmöglichkeiten und Naturerleben an. Es gibt keinen Bürgermeister oder Landrat in der Region, der den Nationalpark ablehnt." Erika Mielke vom Landferienhaus Pension Erika, zertifizierte Nationalpark-Partnerin, bestätigt den Zugewinn: "Durch den Nationalpark kamen mehr Gäste, wir konnten unsere Pension ausbauen. Wir haben im Sommer eine Auslastung von 80 Prozent, die Gäste bleiben im Durchschnitt 7 Tage und viele kommen wieder. Wir sind eine große Familie und werden vom Nationalpark durch gute Zusammenarbeit unterstützt."

BUND Naturschutz hält am Nationalpark Steigerwald fest
Hubert Weiger, Vorsitzender des BN, sieht bayernweit viel erreicht durch die Nationalpark-Diskussion im Steigerwald: "Das Projekt "3. Nationalpark in Bayern" ist ein riesiger Schritt für den Naturschutz nach vorne, aber der Ausschluss des Steigerwalds durch die Staatsregierung ist falsch und fachlich nicht zu begründen. Viele Verbände und Bürger haben sich im Steigerwald für einen Nationalpark engagiert. Inzwischen gibt es mit einer Zweidrittel-Mehrheit eine große Akzeptanz in der Bevölkerung dafür. Der BN setzt sich weiter für den Nationalpark Steigerwald ein!"

Weltnaturerbe Steigerwald ist nur mit Waldschutzgebiet möglich!
Die Waldexkursion ins Naturwaldreservat Waldhaus unter der Leitung des ehemaligen Forstamtsleiters Georg Sperber und der Abendvortrag zum Hohen Buchenen Wald von BN-Waldreferent Ralf Straußberger machten deutlich, dass der Steigerwald das Potential für ein Weltnaturerbe hat. "Wir appellieren eindringlich an die Staatsregierung, im Hohen Buchenen Wald dauerhaft auf eine Holznutzung zu verzichten und ein Schutzgebiet einzurichten", so Straußberger. Sollte ein Holzeinschlag stattfinden, sind massive Proteste vor Ort vorprogrammiert. Der BN hat im mittlerweile aufgehobenen Schutzgebiet über 7.600 Starkbäume, zumeist Buchen, punktgenau erfasst, um sie vor der Fällung zu bewahren. Der BN klagt gegen die Aufhebung des Schutzgebietes vor dem Bundesverwaltungsgericht.

Vertreter aus Kommunalpolitik und Wirtschaft für Nationalpark Steigerwald
Unter den über 200 Unterstützern der Allianz "Faire Chance für den Steigerwald" engagiert sich auch Wolfgang Heyder, langjähriger Basketball-Manager von Brose Baskets Bamberg, für einen Nationalpark Steigerwald. Der Bamberger Kreisrat Wolfgang Heyder kritisierte bei der Podiumsdiskussion der Tagung, dass ein Staatssekretär gegen den klaren Mehrheitswillen der Bevölkerung hier einen Nationalpark bislang verhindert. Parteiübergreifend fordern die Kommunalpolitiker Max-Dieter Schneider (Kreisrat Bamberg und Ebrachs Bürgermeister, SPD), Dr. Liebhard Löffler (Kreisrat Bamberg, FDP) und Thomas Vizl (Stadtrat Gerolzhofen und Kreisrat Schweinfurt, Grüne, geo-net) einen fairen Umgang und eine faire Prüfung der Nationalparkoption für den Steigerwald. Diesen Wunsch nach einer fairen Chance unterstützen auch Geschäftsinhaber, Handwerker, Gastwirte und lokale Unternehmen aus der holzverarbeitenden Branche, wie "silenta", Bio Kindermöbel-Manufaktur aus Ebrach. Inhaberin Heidrun Schindler-Schaller ist überzeugt, dass die lokale Holzversorgung gesichert bleibt, wie es auch die Staatsregierung beim Suchprozess zum dritten Nationalpark zusagte. Schindler-Schaller beklagt die irreführenden Aussagen des Forstbetriebs zur Holzwirtschaft. Der Forstbetriebsleiter will den Nationalpark verhindern, indem er künstlich Ängste über die Holzversorgung schürt und die Zahl der Sägewerke stark übertreibt. "Wir erwarten uns hier mehr Transparenz und Wahrheit von der Bayerischen Staatsforsten", so Schindler-Schaller. In der Diskussion wurden die Landräte im Steigerwald massiv kritisiert, weil sie durchsetzen, dass im Regionalen Dialogprozess die Nationalpark-Option entgegen bestehender Vereinbarungen nicht mehr diskutiert werden darf.

Für Rückfragen: Ulla Reck 09553/98 90 42, Informationsbüro Freundeskreis Nationalpark Steigerwald, Ebrach
 Wald
Agenda 21 Kino: MINIMALISM

Stadt Nürnberg - Agenda 21 - Aktuelles
 
Agenda 21 Kino: MINIMALISM

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Könnte das Leben mit weniger besser sein? MINIMALISM dreht sich um die wichtigen Dinge, Regisseur Joshua Fields Milburn zeigt die Lebenswege von verschiedenen Minimalisten. Der Dokumentarfilm wird im Rahmen der aktuellen Agenda 21 Kinostaffel am 12.11.2017 um 11.30 Uhr im Casablanca Kino gezeigt. [Weiterlesen]
Kulturmontag im Oktober

Stadt Regensburg: Veranstaltungskalender
 
Kulturmontag im Oktober

Datum: 02.10.2017Zeit: 19.00 Uhr
Ort: Deggingerhaus
Öffentliches Treffen am 21. September 2017

Landshut im Wandel
 
Öffentliches Treffen am 21. September 2017

Das nächste öffentliche Transition Town Treffen kombinieren wir mit dem Stammtisch der Nachbarschaftshilfe Landshut um uns gegenseitig bekannter zu machen.

Der Stammtisch findet am Donnerstag, den 21. September 2017 um 19 Uhr beim Rieblwirt in der Freyung 631 statt.

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„Die Nachbarschaftshilfe Landshut wurde als Facebookgruppe gegründet, um schnell nachbarschaftliche Hilfe erfragen und leisten zu können. Dabei sehen wir uns nicht als Konkurrenz zu heimischen Unternehmern, sondern wollen Hilfeleistungen geben, wie sie unter Nachbarn üblich sind. D.h. alle Hilfen bieten wir kostenlos an.“

Wie immer ist jeder, der sich gerne über unsere Initiative informieren und/oder seine Ideen einbringen möchte, herzlich willkommen.
 Vernetzung  Termine  Treffen  Nachbarschaftshilfe
GELEBTE ENERGIEWENDE - SOLARPARK UTTENREUTH IM LANDKREIS ERLANGEN-HÖCHSTADT - SO SORGEN KOMMUNEN UND BÜRGERENERGIE FÜR KLIMASCHUTZ

BUND Naturschutz - Aktuelles
 
GELEBTE ENERGIEWENDE - SOLARPARK UTTENREUTH IM LANDKREIS ERLANGEN-HÖCHSTADT - SO SORGEN KOMMUNEN UND BÜRGERENERGIE FÜR KLIMASCHUTZ

"Wir müssen für den Klimaschutz aus der Kohleverstromung in Deutschland aussteigen. Also müssen wir auch in Bayern den Strom aus Fotovoltaik- und Windenergieanlagen erzeugen. Der Solarpark Uttenreuth, der hier von drei Bürgerenergiegenossenschaften finanziert und betrieben wird, zeigt positiv wie Energiewende bei uns im Landkreis umgesetzt werden kann. Ein wichtiger Beitrag für ein großes Ziel", so Herbert Fuehr, Vorsitzender der Kreisgruppe Erlangen des BUND Naturschutz Bayern, e.V.

Die Energiewende für Atomausstieg und Klimaschutz erfordert den Aufbau dezentraler und regionaler Strukturen, technisch und wirtschaftlich. Die Stromquellen der Zukunft aus Wind und Sonne ernten mit dezentralen und regionalen Strukturen. Planungen der Energiewende müssen dezentrale und regionale Aspekte und Strukturen berücksichtigen und unterstützen. Dies muss eine vordringliche Aufgabe der neuen Bundesregierung nach der Bundestagswahl sein.

Wie Energiewende umgesetzt wird, zeigen Bürgerenergie-Gesellschaften, wie diese, die sich im Verein Bürgerenergie Bayern e.V. zusammengeschlossen haben. Im Landkreis Erlangen-Höchstadt haben die Bürgerenergie-Genossenschaften "Bürgergenossenschaft EnergieWende Erlangen und Erlangen-Höchstadt eG" (EWERG eG), die "Bürger-für-Bürger-Energie eG" (BfB Energie eG) in Neunkirchen am Brand, "Die KlimaschützerInnen eG" (KEG eG) aus Forchheim und die Naturstrom AG den Solarpark Uttenreuth gebaut, in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Uttenreuth, den Bayerischen Staatsforsten und der Trinkwassergewinnung der Erlanger Stadtwerke. Im Jahr werden dort ca. 3 Millionen Kilowattstunden Strom von der Sonne hergestellt.

"Natürlich ist jede eingesparte Kilowattstunde die beste Energie. Deswegen werden wir auch Energie-Effizienz-Maßnahmen finanzieren und lokale Speicherkonzepte umsetzen, sobald sie marktreif sind. Der dringend benötigte Ersatz der fossilen Energieträger für Wärme und Mobilität bedingt aber einen steigenden Strombedarf für z.B. Wärmepumpen, Elektromobilität und Power-to-Gas-Konzepte. Deswegen werden die Bürgerenergiegesellschaften weiter Vorreiter für die Kohlendioxid-freie Stromerzeugung bleiben und damit dem Klimaschutz dienen. Die Akteure sind sehr agil, innovativ, investitionsfreudig und nicht nur auf Gewinnmaximierung fokussiert. Mit Bavariastrom verkaufen sie jetzt schon den Strom aus ihren eigenen Bürgeranlagen. Allerdings braucht es weiterhin stabile politische Rahmenbedingungen wie den Einspeisevorrang der Erneuerbaren Energien und Anschubfinanzierungen für neue Technologien wie im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG). Bitte gehen Sie zur Bundestagswahl. Sie entscheiden damit auch über den zukünftigen Klimaschutz", so Dieter Emmerich, Stellvertretender Vorsitzender des Bündnis Bürgerenergie in Bayern e.V. und Vorsitzender der EWERG eG.

"Die Gemeinde Uttenreuth hat die Rahmenbedingungen geschaffen, um diesen großen Solarpark zu ermöglichen. Zur Veranschaulichung der Größenverhältnisse: Der Solarstrom, der hier jährlich erzeugt wird, reicht bei Vollausbau des Areals in Summe für die gesamte Gemeinde. Uttenreuth ist durch den Solarpark somit rechnerisch komplett mit Strom aus Erneuerbaren Energien versorgt. Dies zeigt, was heute in unseren Breiten, auch bei wirtschaftlicher Betrachtung, machbar ist. Zudem ist der Solarpark Uttenreuth ein wunderbares Beispiel für Bürgerengagement und für dezentrale Energieversorgung und zeigt auch, wie der Atomausstieg gelingt, ohne auf Gas, Öl und Kohle zurückzugreifen", so Bürgermeister Frederic Ruth, Gemeinde Uttenreuth.

"In der Gemeinde Spardorf setzen wir auf dem Gelände der "Alten Ziegelei", ein innovatives Energiekonzept um. Die Supermarktbetreiber konnten überzeugt werden - auf den Dächern der Märkte werden Fotovoltaik-Anlagen errichtet, und dies zumindest teilweise als bürgergenossenschaftliches Modell mit der EWERG eG. Erdwärme wird genutzt und Wärmerückgewinnung wird für Kühlsysteme der entstehenden Supermärkte genutzt", erläutert Bürgermeisterin Birgit Herbst, Gemeinde Spardorf.

"Für mich als Bürgermeisterin ist klar, das Überleben unseres Planeten erfordert die Klimawende, und diese muss auch mit einer Verkehrswende einhergehen. Seit 2015 stellt die Gemeinde der Bürgerschaft ein Elektroauto im Carsharing-Betrieb zur Verfügung. Wir haben hierfür zentral im Ort eine Elektroladesäule errichtet - mit Strom aus 100 Prozent Erneuerbaren Energien, von der N-ERGIE Aktiengesellschaft. In Kooperation mit der Gemeinde Buckenhof erweitern wir nun unsere Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge auf dem Gelände der "Alten Ziegelei" mit drei weiteren Ladesäulen für insgesamt 6 Fahrzeuge, vor den neuen Supermärkten. Auch hier konnten wir, gemeinsam mit Bürgermeister Georg Förster, Buckenhof, und mit Unterstützung des privaten Investors und der planenden Architekten, die Marktbetreiber für eine Beteiligung gewinnen. Im Sektor Verkehr lassen wir zudem in Spardorf, wieder in Kooperation mit der Gemeinde Buckenhof, ein Klimaschutz-Teilkonzept Mobilität erstellen. Ziel ist die Förderung des Rad- und Fußverkehrs und des Öffentlichen-Personen-Nahverkehrs (ÖPNV)", so Bürgermeisterin Herbst weiter.

Die Gemeinde Spardorf ist Gründungsmitglied des Vereins Energiewende ERHlangen e.V. Die Gemeinde Spardorf übernimmt Kosten für Erstberatung in Fragen Energiesparen für ihre Bürger.

Wie Bürgermeisterin Herbst ausführt, sollten die Kommunen gemeinsam mit der Bürgerschaft voran gehen, um etwas zu bewegen im Klimaschutz. Die Kommunen sollten Angebote an die Bürgerschaft machen, Anreize schaffen und eine Vorreiterrolle einnehmen. Bürgermeisterin Birgit Herbst verweist hier gemeinsam mit dem Gemeinderat auf eine erfolgreiche Bilanz in den letzten drei Jahren - aktiver Klimaschutz hat an Priorität gewonnen in Spardorf.

Auch die Gemeinde Bubenreuth hat zur Aufgabe Klimaschutz einiges vorangebracht. Bürgermeister Nobert Stumpf weist darauf hin, dass beispielweise die potentiell geeigneten gemeindlichen Immobilien heute Fotovoltaikanlagen tragen und Strom produzieren. Hinzu kommt noch eine Fotovoltaik-Freiflächen-Anlage mit rund 8 Megawatt elektrischer Leistung. Ein wichtiger Beitrag, der durch Ermöglichen der notwendigen Flächen und Finden eines Investors erzielt werden konnte. Durch Einbeziehen der EWERG eG wurde eine finanzielle Beteiligungsmöglichkeit für Bürger geschaffen. Auch der direkte Bezug dieses regionalen Ökostroms ist nun möglich.

Weitere Maßnahmen der Gemeinde Bubenreuth sind Pläne zur Umstellung der Straßenbeleuchtung auf stromsparende LED (light-emitting electrodes), ein Energienutzungsplan wurde gemeinsam mit der Hochschule Landshut erstellt, ein "Energiecoaching" mit dem Landratsamt läuft und es gibt Beratungsangebote für Bürgerinnen und Bürger. Zusätzlich hat sich in Bubenreuth ein Arbeitskreis aus ehrenamtlichen Bürgern formiert, der den Gemeinderat berät und unterstützt. Der Gemeinderat Bubenreuth hatte bereits im Jahre 2013 beschlossen, dass die Gemeinde "energieautark" werden solle. Bürgermeister Stumpf erläutert weiter, dass natürlich klar ist, dass die Gemeinde nicht wirklich energieautark im strengen Sinn des Wortes werden kann. Aber - die Gemeinde will ihr Möglichstes tun, und dazu beitragen, dass die Energie für die Kommune ökologisch erzeugt wird. Und angestrebt wird auch ein Ausgleich der Energiebilanzen.

Aus Sicht von Bürgermeister Stumpf müssen Gemeinden ein Vorbild sein und so Umdenken anstoßen. Kommunen müssen als Vorreiter tätig sein. Leider fehlen den Kommunen oft die finanziellen Möglichkeiten für die Investitionen. Der finanzielle Zuschuss durch Bund und Länder wäre hier zu verbessern.

"Die Bayerische Staatsregierung darf sich nicht nur auf gute Selbstdarstellung in Sachen Klimaschutz beschränken. Sie sollte die Weiterentwicklung der Energieeinsparverordnung (EnEV) nicht blockieren, sondern muss die energetische Sanierung des alten Wohnungsbestandes in Bayern voranbringen. Sie muss die Sackgasse des Straßenneubaus verlassen - denn Verbrennen von fossilen Treibstoffen ist einer der Haupttreiber des Klimawandels. Wir benötigen in Bayern Modernisierung und Elektrifizierung des Öffentlichen Nah- und Fernverkehrs - und mehr Aktivitäten für den Umstieg auf Elektromobilität. Die Bayerische Staatsregierung sollte das Erneuerbaren Energie Gesetz (EEG) nicht angreifen - sondern konkrete Vorschläge zu machen, wie Sonnen- und Windstromanlagen refinanziert werden können. Energiepolitik in Bayern für den Klimaschutz muss auch koordiniert werden - das wäre Chefsache!" fordert Dr. Herbert Barthel, Referent für Energie und Klimaschutz im BUND Naturschutz in Bayern e.V.

In der Anlage finden Sie ein Foto von Verena Steindl zum heutigen Ortstermin. Auf dem Bild sehen Sie: 1. v.l. Rudi Ackermann, EW Erlangen, 5. v. l. 1. Bürgermeister Frederic Ruth, Uttenreuth; 6. v.l. Herbert Fuehr, 1. Vorsitzender BN ERH; Klaus Gruber (hinten), NATURSTROM AG; Bürgermeisterin Birgit Herbst, Spardorf (3.r.); Dieter Emmerich, EWERG eG (2.r.); Dr. Herbert Barthel, BUND Naturschutz (1. r.)

Für Rückfragen:

Dr. Herbert Barthel, Referat für Energie und Klimaschutz

Tel.: 0911/81878-17 oder 0151/5048-9963
 Energie und Klima
Die Windbranche vor der Wahl

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Die Windbranche vor der Wahl

Eine aktuelle Standortbestimmung. Vortrag von Prof. Dr. Maslaton auf der HUSUM Wind
Agenda 21 Kino: The End of Meat

Stadt Nürnberg - Agenda 21 - Aktuelles
 
Agenda 21 Kino: The End of Meat

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Wie sähe unsere Welt aus, wenn wir kein Fleisch mehr essen würden? Regisseur Marc Pierschel geht der Sache auf den Grund und wagt einen Blick in die Zukunft. Der Dokumentarfilm ist der Start der neuen Agenda 21 Kinostaffel und wird am Sonntag, 22.10.2017 um 11.30 Uhr im Casablanca Kino gezeigt. [Weiterlesen]
(Schein-)Bürgerenergiegesellschaften im Ausschreibungsverfahren

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#digit-R I Mit Science-Fiction auf den Spuren der Künstlichen Intelligenz

Stadt Regensburg: Veranstaltungskalender
 
Erneuerbare überflügeln Atomkraft auch in der Europäischen Union

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Erneuerbare überflügeln Atomkraft auch in der Europäischen Union

Berlin, 8. September 2017. In der Europäischen Union wächst der Anteil der Erneuerbaren Energien am Strommix, während die Atomkraft weiter an Bedeutung verliert. Wie aus Daten der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) hervorgeht, sank die Produktion von Atomstrom im immer älter werdenden EU-Kraftwerkspark 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent auf rund 800 Milliarden Kilowattstunden (kWh). Im Gegenzug erhöhte sich die Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien um rund 2 Prozent auf mehr als 950 Mrd. kWh. Dabei konnten laut Daten von Agora Energiewende alle wichtigen Erneuerbaren-Technologien leicht zulegen. „Der Trend geht klar in Richtung Erneuerbare Energien, auch wenn der Ausbau noch zügiger voranschreiten kann. Damit die Atomkraft europaweit endlich an ihren wahren horrenden Kosten gemessen wird und ins Museum kommt, braucht es faire Regeln in der EU“, erklärt der stellvertretende Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), Nils Boenigk.

In den kommenden Jahren werden die Erneuerbaren weiter zulegen. Denn die installierte Leistung Erneuerbarer Energien zur Stromproduktion ist im ver-gangenen und in diesem Jahr in zahlreichen EU-Mitgliedstaaten spürbar gestiegen. In Frankreich erhöhte sich 2016 die installierte Leistung in den Technologiesparten Windkraft und Bioenergie gegenüber dem Vorjahr jeweils zweistellig. Insgesamt stieg die installierte Anlagenleistung Erneuerbarer Energien zur Stromproduktion um 2.200 Megawatt (MW) auf knapp 46.000 MW. Die neue französische Regierung hat das Ziel bekräftigt den dominierenden Anteil der Atomenergie bis 2025 auf 50 Prozent abzusenken und dazu bis zu 17 Atomreaktoren stillzulegen. Knapp die Hälfte aller EU-Atomreaktoren steht in Frankreich. In Deutschland geht Ende dieses Jahres Block B des Kernkraftwerks Gundremmingen vom Netz. Dann verbleiben noch sieben Reaktoren, darunter Brokdorf, wo es in diesem Jahr zu einer langen Produktionspause gekommen war. Trotz Atomausstiegsbeschluss ist Deutschland bislang vor Großbritannien und Schweden immer noch der zweitgrößte EU-Atomstromproduzent.

Trotz des Aufstiegs der Erneuerbaren Energien halten einzelne EU-Mitglied-staaten an der Kernkraft fest, darunter Großbritannien und Finnland, wo geplante oder in Bau befindliche Neubauprojekte mit großen Schwierigkeiten und Verzögerungen behaftet sind. Die EU-Kommission hat hohe Subventionen der britischen Regierung für das Kernkraftwerk an der englischen Westküste genehmigt, das knapp 20 Mrd. britische Pfund (21,4 Mrd. Euro) kosten und in zehn Jahren erstmals Strom produzieren soll. Die EU-Kommission hat in diesem Sommer auch ihre Unterstützung für den sogenannten Keltischen Interkonnektor gegeben, eine 600 km lange Stromtrasse von Frankreich nach Irland, die eine direkte Verbindung der Iren zum europäischen Festland bieten soll. „In der EU gilt es sicherzustellen, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien nicht durch Atomstromexporte zu Dumpingpreisen gefährdet wird“, erklärt Boenigk mit Blick auf die Marktmechanismen. „Bei der aktuellen Reform der Erneuerbaren Energien-Richtlinie (RED II) muss die EU die Gelegenheit ergreifen, mit Ausbauzielen und Marktzugangsregeln einen fairen Wettbewerb für die Erneuerbaren Energien zu gewährleisten.“

Atomausstieg auch in Fernost
Der Atomausstieg findet im Übrigen auch außerhalb Europas immer mehr Anhänger. So hat Südkorea unter seiner neuen Regierung das Ende der Kernkraft beschlossen. Ähnlich wie Deutschland vor dem Atomausstieg sind in Südkorea bislang Kohle und Atomkraft die dominierenden Stromproduzenten.  Auch Taiwan hat den Atomausstieg beschlossen. „Nur noch wenige große Staaten treiben aktiv den Ausbau der Kernkraft voran, während immer mehr Länder sich aktiv von der Risikotechnologie verabschieden“, bilanziert Boenigk.

Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien

Pressekontakt:
Agentur für Erneuerbare Energien
Alexander Knebel
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel:   030 200535 52
Mail: a.knebel@unendlich-viel-energie.de
Park(ing) Day am 15. September 2017

Landshut im Wandel
 
Park(ing) Day am 15. September 2017

Auch dieses Jahr ist Landshut wieder bei der Park(ing) Day Aktion, welche weltweit immer am dritten Freitag im September stattfindet, dabei.

Unter dem Motto  „Schaffe Freiräume, wo normalerweise Autos stehen!“ findet die Aktion dieses Jahr am Bismarckplatz auf den Parkplätzen vor dem Schuleingang am Freitag, den 15. September 2017 von 10:00 bis 18:00 Uhr statt.

Hier ein Foto von der  Park(ing) Day Aktion 2016 am Dreifaltigkeitsplatz.
Bild/Foto
 Park(ing) Day  Vernetzung  Termine
MISCHWÄLDERN GEHÖRT DIE ZUKUNFT

BUND Naturschutz - Aktuelles
 
MISCHWÄLDERN GEHÖRT DIE ZUKUNFT

Der Orkan vom 18. August bescherte Teilen der Landkreise Passau und Freyung/Grafenau einen Sturmholzanfall von rund 2,3 Millionen Festmeter. Stark betroffen sind vor allem fichtenreiche Privatwälder. Angesichts des Klimawandels ist künftig verstärkt mit solchen Ereignissen zu rechnen. "Insbesondere ist nun wichtig, dass auf den von den Windwürfen betroffenen Flächen stabile Mischbestände mit Laubholz und möglichst viel Tanne begründet werden", so Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND Naturschutz in Bayern, und erläutert weiter: "Der Waldumbau muss bayernweit in Richtung naturnaher Mischbestände verstärkt werden."

Fichtenreinbestände deutlich stärker betroffen als naturnahe Mischbestände

Betroffen sind insbesondere mittelalte Fichtenreinbestände im Privatwald. Diese Wälder mit einem Alter von ca. 50 bis 80 Jahren entstanden in den Nachkriegsjahren - teilweise mit staatlicher Beratung und Förderung. Die Fichtenreinbestände müssen nach Beseitigung der Sturmschäden größtenteils wiederaufgeforstet werden.

Laubholzreiche Wälder wie im Neuburger Wald sind zwar ebenfalls betroffen, aber Aufforstungen werden hier in der Regel nicht notwendig sein. Dies liegt daran, dass sich die Laubwälder als stabiler erwiesen und nur kleinflächig Buchen und Eichen geworfen beziehungsweise gebrochen wurden und daran, dass insbesondere im Staatswald durch eine jahrzehntelange naturnahe Waldwirtschaft ein junger Mischwald mit Tannenanteilen bis 30% bereits wieder nachwächst.

Damit zeigt sich eindrucksvoll, wie Fichtenreinbestände von ein und demselben Sturm deutlich stärker betroffen sind als naturnahe Mischbestände.

Waldumbau muss bayernweit verstärkt werden

Dieses lokale Sturmereignis muss konsequent dazu genutzt werden, den Waldumbau bayernweit in Richtung naturnahe Mischbestände zu forcieren. Angesichts des Klimawandels ist künftig verstärkt mit solchen Ereignissen zu rechnen und das Zeitfenster zum Umsteuern wird somit immer kleiner.

Damit diese Mammutaufgabe gelingen kann, sind folgende Voraussetzungen notwendig:
  • Finanzielle Anreize zur Begründung von Mischwäldern
    Für die Aufarbeitung der Sturmwurfschäden wurden von der bayerischen Staatsregierung dankenswerterweise erhebliche Finanzmittel zur Verfügung gestellt. Auch für den Waldumbau müssen großzügig Finanzmittel zur Verfügung gestellt werden. Im südlichen Landkreis Passau muss bei der Mischwaldbegründung auf eine Fichtenbeteiligung weitgehend verzichtet werden. Nördlich der Donau im Bayerischen Wald sind Fichtenanteile bis 50% vertretbar. Künftig soll die Tanne größtenteils die Fichte ersetzen. Ein angemessener Douglasien Anteil (bis maximal 30%) ist nur in Verbindung mit Laubholz zu planen. Beim Laubholz sind insbesondere Buchen, Berg- und Spitzahorn sowie seltene Baumarten wie Wildkirsche zu berücksichtigen.

    Unverzichtbar für naturnahe Mischwälder sind Biotopbäume und Totholz. Auch dies ist im Privatwald zu fördern.
  • Die professionelle Beratung der Waldbesitzer

    Die Planung der künftigen Bestockungs- und Naturschutzziele setzt eine schlagkräftige Forstverwaltung voraus. Der seit der Forstreform andauernde Personalabbau ist sofort zu stoppen. Die Personalplanung ist den künftigen gewaltigen Herausforderungen beim Waldumbau anzupassen.

    Auch im Staatswald ist der massive Personalabbau insbesondere bei den Waldarbeitern einzustellen. Denn ortskundige Waldarbeiter sind gerade bei Katastrophenfällen wie Sturmwurf oder Borkenkäferkalamitäten unverzichtbar.
  • Eine waldverträgliche Rehwilddichte

    Das gewaltige Aufforstungsprogramm setzt eine Rehwilddichte voraus, die das Aufwachsen der jungen Mischwälder ohne Schutzmaßnahmen (Zaun, Einzelschutz) ermöglicht. Gefordert wird, dass die Verbisssituation in den Schadensgebieten ab dem Jahr 2018 jährlich von den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in den Jagdrevieren zum Beispiel mittels Traktverfahren begutachtet wird. Nur so können die in den Jagdgenossenschaften organisierten Waldbesitzer angehalten werden für waldverträgliche Rehwildbestände zu sorgen.

    Für Rückfragen:
    Stefan Schäffer, Pers. Referent von Hubert Weiger 0911/81 87 8-10; buero.landesvorsitzender@bund-naturschutz.de
 Wald
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Seit letzter Nacht Ausfall Richtfunk in die Innenstadt :( Techniker ist informiert.