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Viel Action und faire Schokolade - Auftakt der #Hofgespräche

Stadt Nürnberg - Agenda 21 - Aktuelles
 zuletzt bearbeitet: Fri, 22 Sep 2017 13:04:04 +0200  
Viel Action und faire Schokolade - Auftakt der #Hofgespräche

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Mit einer Schokoladen-FAIRkostung, einem Flashmob gegen Kinderarbeit und einer Verteilaktion von Fairtrade-Sattelschonern hat die Faire Woche in Nürnberg begonnen. Unter dem Motto „Perspektiven schaffen“ dreht sich vom 21.09 – 30.09.2017 im Handwerkerhof alles um den Fairen Handel. [Weiterlesen]
Nationalpark-Allianz im Steigerwald wächst

BUND Naturschutz - Aktuelles
 
Nationalpark-Allianz im Steigerwald wächst

Die schon traditionelle BN-Tagung "Naturerbe Buchenwälder" in Ebrach stand unter dem Motto "Nationalparke - gut für die Entwicklung der Regionen". Für die mittlerweile 10. Tagung hatte der BUND Naturschutz in Bayern (BN) Bürgermeister, Gastronomen und Touristiker aus den Nationalparkregionen Bayerischer Wald und Hainich eingeladen, um ein authentisches Bild zu bekommen, wie die Nationalparke von den Betroffenen selbst gesehen werden. Das Urteil fiel eindeutig und positiv aus. Die Referenten betonten übereinstimmend die große wirtschaftliche Bedeutung des Titels "Nationalpark" für ihre Regionen. Hohe Attraktivität und mehr Fördermittel setzen viel Positives in Bewegung, wie den Ausbau und Sicherung des öffentlichen Personennahverkehrs, mehr Dorfläden, die Steigerung der Wirtschaftskraft und viele neue Arbeitsplätze und Zusatzeinkommen. Bei der Podiumsdiskussion war das Credo von BN-Chef Hubert Weiger und von Vertretern der Allianz "Faire Chance für den Steigerwald" ebenso klar: "Wir kämpfen weiter für einen Nationalpark Steigerwald und fordern, dass zumindest die Option Nationalpark auch für den Steigerwald fair geprüft wird." BN-Vorsitzender Weiger dankte den Stadtratsgremien von Gerolz-hofen, Haßfurt und Würzburg, die 2017 entsprechenden Beschlüsse in diese Richtung gefasst haben: "Wir wünschen uns noch mehr Gemeinden, die sich bei der Staatsregierung für einen Nationalpark Steigerwald als gesamtfränkisches Projekt einsetzen".

Nationalpark Bayerischer Wald bereichert die Region immens
Daniel Eder und Robert Kürzinger von der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald, einem Zusammenschluss aus 13 Gemeinden, sehen riesige Vorteile: "Wir profitieren immens vom Nationalpark." 58 Prozent der Besucher kommen allein wegen des Nationalparks in die Region. Die Wertschöpfung der Besucher beträgt 21 Millionen Euro im Jahr, ca. 1.100 Arbeitsplätze wurden geschaffen. 28 Prozent der Naturreisenden bevorzugen Ferienwohnungen als Unterkunft, hier gibt es auch im Steigerwald noch viel Potential. Bürgermeister Karlheinz Roth aus Spiegelau nutzt die gute Zusammenarbeit mit dem Nationalpark nicht nur zur Verbesserung der Attraktivität seiner Gemeinde. Er diskutiert im Kommunalen Nationalparkausschuss aus Landräten und Bürgermeistern mit: "Wir haben hier gute Erfahrungen und bisher in allen Punkten Lösungen gefunden". Die langjährige Projektleiterin des Nationalpark-Verkehrskonzepts im Bayerischen Wald, Christina Wibmer, lobte die Unterstützung von Nationalparkverwaltung und Umweltministerium beim Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs, der meist im Stundentakt fährt. Die Bahnstrecke Zwiesel-Grafenau konnte nur wegen des Nationalparks erhalten werden. "In unserer dünn besiedelten Region könnten wir uns viele Geschäfte und so ein gutes ÖPNV-Netz ohne Nationalpark nicht leisten, das Fahrgastpotential der Einheimischen reicht nicht aus", so Wibmer. In der Diskussion wurde deutlich, dass es in den ländlichen Gemeinden im Steigerwald große Defizite beim ÖPNV gibt. Ein Nationalpark könnte auch hier helfen die Defizite zu beheben und käme den betroffenen Einwohnern zugute.

Nationalpark und Welterberegion machen Region attraktiv
Bürgermeister Bernhard Bischof aus Hörselberg-Hainich (Thüringen) ist Vorsitzender des Vereins "Welterberegion Wartburg-Hainich", die seit 2013 für das Weltnaturerbe Hainich und das Weltkulturerbe Wartburg wirbt. "Der Nationalpark hat eine hohe Akzeptanz im Hainich, er bietet einen Standortvorteil im Wettbewerb der Regionen", so Bischof. "Wir haben mehr Wirtschaftskraft und Arbeitsplätze, das hält junge Familien in der Region. Wir bieten auch attraktive Freizeitangebote, gute Erholungsmöglichkeiten und Naturerleben an. Es gibt keinen Bürgermeister oder Landrat in der Region, der den Nationalpark ablehnt." Erika Mielke vom Landferienhaus Pension Erika, zertifizierte Nationalpark-Partnerin, bestätigt den Zugewinn: "Durch den Nationalpark kamen mehr Gäste, wir konnten unsere Pension ausbauen. Wir haben im Sommer eine Auslastung von 80 Prozent, die Gäste bleiben im Durchschnitt 7 Tage und viele kommen wieder. Wir sind eine große Familie und werden vom Nationalpark durch gute Zusammenarbeit unterstützt."

BUND Naturschutz hält am Nationalpark Steigerwald fest
Hubert Weiger, Vorsitzender des BN, sieht bayernweit viel erreicht durch die Nationalpark-Diskussion im Steigerwald: "Das Projekt "3. Nationalpark in Bayern" ist ein riesiger Schritt für den Naturschutz nach vorne, aber der Ausschluss des Steigerwalds durch die Staatsregierung ist falsch und fachlich nicht zu begründen. Viele Verbände und Bürger haben sich im Steigerwald für einen Nationalpark engagiert. Inzwischen gibt es mit einer Zweidrittel-Mehrheit eine große Akzeptanz in der Bevölkerung dafür. Der BN setzt sich weiter für den Nationalpark Steigerwald ein!"

Weltnaturerbe Steigerwald ist nur mit Waldschutzgebiet möglich!
Die Waldexkursion ins Naturwaldreservat Waldhaus unter der Leitung des ehemaligen Forstamtsleiters Georg Sperber und der Abendvortrag zum Hohen Buchenen Wald von BN-Waldreferent Ralf Straußberger machten deutlich, dass der Steigerwald das Potential für ein Weltnaturerbe hat. "Wir appellieren eindringlich an die Staatsregierung, im Hohen Buchenen Wald dauerhaft auf eine Holznutzung zu verzichten und ein Schutzgebiet einzurichten", so Straußberger. Sollte ein Holzeinschlag stattfinden, sind massive Proteste vor Ort vorprogrammiert. Der BN hat im mittlerweile aufgehobenen Schutzgebiet über 7.600 Starkbäume, zumeist Buchen, punktgenau erfasst, um sie vor der Fällung zu bewahren. Der BN klagt gegen die Aufhebung des Schutzgebietes vor dem Bundesverwaltungsgericht.

Vertreter aus Kommunalpolitik und Wirtschaft für Nationalpark Steigerwald
Unter den über 200 Unterstützern der Allianz "Faire Chance für den Steigerwald" engagiert sich auch Wolfgang Heyder, langjähriger Basketball-Manager von Brose Baskets Bamberg, für einen Nationalpark Steigerwald. Der Bamberger Kreisrat Wolfgang Heyder kritisierte bei der Podiumsdiskussion der Tagung, dass ein Staatssekretär gegen den klaren Mehrheitswillen der Bevölkerung hier einen Nationalpark bislang verhindert. Parteiübergreifend fordern die Kommunalpolitiker Max-Dieter Schneider (Kreisrat Bamberg und Ebrachs Bürgermeister, SPD), Dr. Liebhard Löffler (Kreisrat Bamberg, FDP) und Thomas Vizl (Stadtrat Gerolzhofen und Kreisrat Schweinfurt, Grüne, geo-net) einen fairen Umgang und eine faire Prüfung der Nationalparkoption für den Steigerwald. Diesen Wunsch nach einer fairen Chance unterstützen auch Geschäftsinhaber, Handwerker, Gastwirte und lokale Unternehmen aus der holzverarbeitenden Branche, wie "silenta", Bio Kindermöbel-Manufaktur aus Ebrach. Inhaberin Heidrun Schindler-Schaller ist überzeugt, dass die lokale Holzversorgung gesichert bleibt, wie es auch die Staatsregierung beim Suchprozess zum dritten Nationalpark zusagte. Schindler-Schaller beklagt die irreführenden Aussagen des Forstbetriebs zur Holzwirtschaft. Der Forstbetriebsleiter will den Nationalpark verhindern, indem er künstlich Ängste über die Holzversorgung schürt und die Zahl der Sägewerke stark übertreibt. "Wir erwarten uns hier mehr Transparenz und Wahrheit von der Bayerischen Staatsforsten", so Schindler-Schaller. In der Diskussion wurden die Landräte im Steigerwald massiv kritisiert, weil sie durchsetzen, dass im Regionalen Dialogprozess die Nationalpark-Option entgegen bestehender Vereinbarungen nicht mehr diskutiert werden darf.

Für Rückfragen: Ulla Reck 09553/98 90 42, Informationsbüro Freundeskreis Nationalpark Steigerwald, Ebrach
 Wald
Öffentliches Treffen am 21. September 2017

Landshut im Wandel
 
Öffentliches Treffen am 21. September 2017

Das nächste öffentliche Transition Town Treffen kombinieren wir mit dem Stammtisch der Nachbarschaftshilfe Landshut um uns gegenseitig bekannter zu machen.

Der Stammtisch findet am Donnerstag, den 21. September 2017 um 19 Uhr beim Rieblwirt in der Freyung 631 statt.

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„Die Nachbarschaftshilfe Landshut wurde als Facebookgruppe gegründet, um schnell nachbarschaftliche Hilfe erfragen und leisten zu können. Dabei sehen wir uns nicht als Konkurrenz zu heimischen Unternehmern, sondern wollen Hilfeleistungen geben, wie sie unter Nachbarn üblich sind. D.h. alle Hilfen bieten wir kostenlos an.“

Wie immer ist jeder, der sich gerne über unsere Initiative informieren und/oder seine Ideen einbringen möchte, herzlich willkommen.
 Vernetzung  Termine  Treffen  Nachbarschaftshilfe
GELEBTE ENERGIEWENDE - SOLARPARK UTTENREUTH IM LANDKREIS ERLANGEN-HÖCHSTADT - SO SORGEN KOMMUNEN UND BÜRGERENERGIE FÜR KLIMASCHUTZ

BUND Naturschutz - Aktuelles
 
GELEBTE ENERGIEWENDE - SOLARPARK UTTENREUTH IM LANDKREIS ERLANGEN-HÖCHSTADT - SO SORGEN KOMMUNEN UND BÜRGERENERGIE FÜR KLIMASCHUTZ

"Wir müssen für den Klimaschutz aus der Kohleverstromung in Deutschland aussteigen. Also müssen wir auch in Bayern den Strom aus Fotovoltaik- und Windenergieanlagen erzeugen. Der Solarpark Uttenreuth, der hier von drei Bürgerenergiegenossenschaften finanziert und betrieben wird, zeigt positiv wie Energiewende bei uns im Landkreis umgesetzt werden kann. Ein wichtiger Beitrag für ein großes Ziel", so Herbert Fuehr, Vorsitzender der Kreisgruppe Erlangen des BUND Naturschutz Bayern, e.V.

Die Energiewende für Atomausstieg und Klimaschutz erfordert den Aufbau dezentraler und regionaler Strukturen, technisch und wirtschaftlich. Die Stromquellen der Zukunft aus Wind und Sonne ernten mit dezentralen und regionalen Strukturen. Planungen der Energiewende müssen dezentrale und regionale Aspekte und Strukturen berücksichtigen und unterstützen. Dies muss eine vordringliche Aufgabe der neuen Bundesregierung nach der Bundestagswahl sein.

Wie Energiewende umgesetzt wird, zeigen Bürgerenergie-Gesellschaften, wie diese, die sich im Verein Bürgerenergie Bayern e.V. zusammengeschlossen haben. Im Landkreis Erlangen-Höchstadt haben die Bürgerenergie-Genossenschaften "Bürgergenossenschaft EnergieWende Erlangen und Erlangen-Höchstadt eG" (EWERG eG), die "Bürger-für-Bürger-Energie eG" (BfB Energie eG) in Neunkirchen am Brand, "Die KlimaschützerInnen eG" (KEG eG) aus Forchheim und die Naturstrom AG den Solarpark Uttenreuth gebaut, in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Uttenreuth, den Bayerischen Staatsforsten und der Trinkwassergewinnung der Erlanger Stadtwerke. Im Jahr werden dort ca. 3 Millionen Kilowattstunden Strom von der Sonne hergestellt.

"Natürlich ist jede eingesparte Kilowattstunde die beste Energie. Deswegen werden wir auch Energie-Effizienz-Maßnahmen finanzieren und lokale Speicherkonzepte umsetzen, sobald sie marktreif sind. Der dringend benötigte Ersatz der fossilen Energieträger für Wärme und Mobilität bedingt aber einen steigenden Strombedarf für z.B. Wärmepumpen, Elektromobilität und Power-to-Gas-Konzepte. Deswegen werden die Bürgerenergiegesellschaften weiter Vorreiter für die Kohlendioxid-freie Stromerzeugung bleiben und damit dem Klimaschutz dienen. Die Akteure sind sehr agil, innovativ, investitionsfreudig und nicht nur auf Gewinnmaximierung fokussiert. Mit Bavariastrom verkaufen sie jetzt schon den Strom aus ihren eigenen Bürgeranlagen. Allerdings braucht es weiterhin stabile politische Rahmenbedingungen wie den Einspeisevorrang der Erneuerbaren Energien und Anschubfinanzierungen für neue Technologien wie im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG). Bitte gehen Sie zur Bundestagswahl. Sie entscheiden damit auch über den zukünftigen Klimaschutz", so Dieter Emmerich, Stellvertretender Vorsitzender des Bündnis Bürgerenergie in Bayern e.V. und Vorsitzender der EWERG eG.

"Die Gemeinde Uttenreuth hat die Rahmenbedingungen geschaffen, um diesen großen Solarpark zu ermöglichen. Zur Veranschaulichung der Größenverhältnisse: Der Solarstrom, der hier jährlich erzeugt wird, reicht bei Vollausbau des Areals in Summe für die gesamte Gemeinde. Uttenreuth ist durch den Solarpark somit rechnerisch komplett mit Strom aus Erneuerbaren Energien versorgt. Dies zeigt, was heute in unseren Breiten, auch bei wirtschaftlicher Betrachtung, machbar ist. Zudem ist der Solarpark Uttenreuth ein wunderbares Beispiel für Bürgerengagement und für dezentrale Energieversorgung und zeigt auch, wie der Atomausstieg gelingt, ohne auf Gas, Öl und Kohle zurückzugreifen", so Bürgermeister Frederic Ruth, Gemeinde Uttenreuth.

"In der Gemeinde Spardorf setzen wir auf dem Gelände der "Alten Ziegelei", ein innovatives Energiekonzept um. Die Supermarktbetreiber konnten überzeugt werden - auf den Dächern der Märkte werden Fotovoltaik-Anlagen errichtet, und dies zumindest teilweise als bürgergenossenschaftliches Modell mit der EWERG eG. Erdwärme wird genutzt und Wärmerückgewinnung wird für Kühlsysteme der entstehenden Supermärkte genutzt", erläutert Bürgermeisterin Birgit Herbst, Gemeinde Spardorf.

"Für mich als Bürgermeisterin ist klar, das Überleben unseres Planeten erfordert die Klimawende, und diese muss auch mit einer Verkehrswende einhergehen. Seit 2015 stellt die Gemeinde der Bürgerschaft ein Elektroauto im Carsharing-Betrieb zur Verfügung. Wir haben hierfür zentral im Ort eine Elektroladesäule errichtet - mit Strom aus 100 Prozent Erneuerbaren Energien, von der N-ERGIE Aktiengesellschaft. In Kooperation mit der Gemeinde Buckenhof erweitern wir nun unsere Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge auf dem Gelände der "Alten Ziegelei" mit drei weiteren Ladesäulen für insgesamt 6 Fahrzeuge, vor den neuen Supermärkten. Auch hier konnten wir, gemeinsam mit Bürgermeister Georg Förster, Buckenhof, und mit Unterstützung des privaten Investors und der planenden Architekten, die Marktbetreiber für eine Beteiligung gewinnen. Im Sektor Verkehr lassen wir zudem in Spardorf, wieder in Kooperation mit der Gemeinde Buckenhof, ein Klimaschutz-Teilkonzept Mobilität erstellen. Ziel ist die Förderung des Rad- und Fußverkehrs und des Öffentlichen-Personen-Nahverkehrs (ÖPNV)", so Bürgermeisterin Herbst weiter.

Die Gemeinde Spardorf ist Gründungsmitglied des Vereins Energiewende ERHlangen e.V. Die Gemeinde Spardorf übernimmt Kosten für Erstberatung in Fragen Energiesparen für ihre Bürger.

Wie Bürgermeisterin Herbst ausführt, sollten die Kommunen gemeinsam mit der Bürgerschaft voran gehen, um etwas zu bewegen im Klimaschutz. Die Kommunen sollten Angebote an die Bürgerschaft machen, Anreize schaffen und eine Vorreiterrolle einnehmen. Bürgermeisterin Birgit Herbst verweist hier gemeinsam mit dem Gemeinderat auf eine erfolgreiche Bilanz in den letzten drei Jahren - aktiver Klimaschutz hat an Priorität gewonnen in Spardorf.

Auch die Gemeinde Bubenreuth hat zur Aufgabe Klimaschutz einiges vorangebracht. Bürgermeister Nobert Stumpf weist darauf hin, dass beispielweise die potentiell geeigneten gemeindlichen Immobilien heute Fotovoltaikanlagen tragen und Strom produzieren. Hinzu kommt noch eine Fotovoltaik-Freiflächen-Anlage mit rund 8 Megawatt elektrischer Leistung. Ein wichtiger Beitrag, der durch Ermöglichen der notwendigen Flächen und Finden eines Investors erzielt werden konnte. Durch Einbeziehen der EWERG eG wurde eine finanzielle Beteiligungsmöglichkeit für Bürger geschaffen. Auch der direkte Bezug dieses regionalen Ökostroms ist nun möglich.

Weitere Maßnahmen der Gemeinde Bubenreuth sind Pläne zur Umstellung der Straßenbeleuchtung auf stromsparende LED (light-emitting electrodes), ein Energienutzungsplan wurde gemeinsam mit der Hochschule Landshut erstellt, ein "Energiecoaching" mit dem Landratsamt läuft und es gibt Beratungsangebote für Bürgerinnen und Bürger. Zusätzlich hat sich in Bubenreuth ein Arbeitskreis aus ehrenamtlichen Bürgern formiert, der den Gemeinderat berät und unterstützt. Der Gemeinderat Bubenreuth hatte bereits im Jahre 2013 beschlossen, dass die Gemeinde "energieautark" werden solle. Bürgermeister Stumpf erläutert weiter, dass natürlich klar ist, dass die Gemeinde nicht wirklich energieautark im strengen Sinn des Wortes werden kann. Aber - die Gemeinde will ihr Möglichstes tun, und dazu beitragen, dass die Energie für die Kommune ökologisch erzeugt wird. Und angestrebt wird auch ein Ausgleich der Energiebilanzen.

Aus Sicht von Bürgermeister Stumpf müssen Gemeinden ein Vorbild sein und so Umdenken anstoßen. Kommunen müssen als Vorreiter tätig sein. Leider fehlen den Kommunen oft die finanziellen Möglichkeiten für die Investitionen. Der finanzielle Zuschuss durch Bund und Länder wäre hier zu verbessern.

"Die Bayerische Staatsregierung darf sich nicht nur auf gute Selbstdarstellung in Sachen Klimaschutz beschränken. Sie sollte die Weiterentwicklung der Energieeinsparverordnung (EnEV) nicht blockieren, sondern muss die energetische Sanierung des alten Wohnungsbestandes in Bayern voranbringen. Sie muss die Sackgasse des Straßenneubaus verlassen - denn Verbrennen von fossilen Treibstoffen ist einer der Haupttreiber des Klimawandels. Wir benötigen in Bayern Modernisierung und Elektrifizierung des Öffentlichen Nah- und Fernverkehrs - und mehr Aktivitäten für den Umstieg auf Elektromobilität. Die Bayerische Staatsregierung sollte das Erneuerbaren Energie Gesetz (EEG) nicht angreifen - sondern konkrete Vorschläge zu machen, wie Sonnen- und Windstromanlagen refinanziert werden können. Energiepolitik in Bayern für den Klimaschutz muss auch koordiniert werden - das wäre Chefsache!" fordert Dr. Herbert Barthel, Referent für Energie und Klimaschutz im BUND Naturschutz in Bayern e.V.

In der Anlage finden Sie ein Foto von Verena Steindl zum heutigen Ortstermin. Auf dem Bild sehen Sie: 1. v.l. Rudi Ackermann, EW Erlangen, 5. v. l. 1. Bürgermeister Frederic Ruth, Uttenreuth; 6. v.l. Herbert Fuehr, 1. Vorsitzender BN ERH; Klaus Gruber (hinten), NATURSTROM AG; Bürgermeisterin Birgit Herbst, Spardorf (3.r.); Dieter Emmerich, EWERG eG (2.r.); Dr. Herbert Barthel, BUND Naturschutz (1. r.)

Für Rückfragen:

Dr. Herbert Barthel, Referat für Energie und Klimaschutz

Tel.: 0911/81878-17 oder 0151/5048-9963
 Energie und Klima
Die Windbranche vor der Wahl

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Die Windbranche vor der Wahl

Eine aktuelle Standortbestimmung. Vortrag von Prof. Dr. Maslaton auf der HUSUM Wind
Agenda 21 Kino: The End of Meat

Stadt Nürnberg - Agenda 21 - Aktuelles
 
Agenda 21 Kino: The End of Meat

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Wie sähe unsere Welt aus, wenn wir kein Fleisch mehr essen würden? Regisseur Marc Pierschel geht der Sache auf den Grund und wagt einen Blick in die Zukunft. Der Dokumentarfilm ist der Start der neuen Agenda 21 Kinostaffel und wird am Sonntag, 22.10.2017 um 11.30 Uhr im Casablanca Kino gezeigt. [Weiterlesen]
(Schein-)Bürgerenergiegesellschaften im Ausschreibungsverfahren

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Erneuerbare überflügeln Atomkraft auch in der Europäischen Union

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Erneuerbare überflügeln Atomkraft auch in der Europäischen Union

Berlin, 8. September 2017. In der Europäischen Union wächst der Anteil der Erneuerbaren Energien am Strommix, während die Atomkraft weiter an Bedeutung verliert. Wie aus Daten der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) hervorgeht, sank die Produktion von Atomstrom im immer älter werdenden EU-Kraftwerkspark 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent auf rund 800 Milliarden Kilowattstunden (kWh). Im Gegenzug erhöhte sich die Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien um rund 2 Prozent auf mehr als 950 Mrd. kWh. Dabei konnten laut Daten von Agora Energiewende alle wichtigen Erneuerbaren-Technologien leicht zulegen. „Der Trend geht klar in Richtung Erneuerbare Energien, auch wenn der Ausbau noch zügiger voranschreiten kann. Damit die Atomkraft europaweit endlich an ihren wahren horrenden Kosten gemessen wird und ins Museum kommt, braucht es faire Regeln in der EU“, erklärt der stellvertretende Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), Nils Boenigk.

In den kommenden Jahren werden die Erneuerbaren weiter zulegen. Denn die installierte Leistung Erneuerbarer Energien zur Stromproduktion ist im ver-gangenen und in diesem Jahr in zahlreichen EU-Mitgliedstaaten spürbar gestiegen. In Frankreich erhöhte sich 2016 die installierte Leistung in den Technologiesparten Windkraft und Bioenergie gegenüber dem Vorjahr jeweils zweistellig. Insgesamt stieg die installierte Anlagenleistung Erneuerbarer Energien zur Stromproduktion um 2.200 Megawatt (MW) auf knapp 46.000 MW. Die neue französische Regierung hat das Ziel bekräftigt den dominierenden Anteil der Atomenergie bis 2025 auf 50 Prozent abzusenken und dazu bis zu 17 Atomreaktoren stillzulegen. Knapp die Hälfte aller EU-Atomreaktoren steht in Frankreich. In Deutschland geht Ende dieses Jahres Block B des Kernkraftwerks Gundremmingen vom Netz. Dann verbleiben noch sieben Reaktoren, darunter Brokdorf, wo es in diesem Jahr zu einer langen Produktionspause gekommen war. Trotz Atomausstiegsbeschluss ist Deutschland bislang vor Großbritannien und Schweden immer noch der zweitgrößte EU-Atomstromproduzent.

Trotz des Aufstiegs der Erneuerbaren Energien halten einzelne EU-Mitglied-staaten an der Kernkraft fest, darunter Großbritannien und Finnland, wo geplante oder in Bau befindliche Neubauprojekte mit großen Schwierigkeiten und Verzögerungen behaftet sind. Die EU-Kommission hat hohe Subventionen der britischen Regierung für das Kernkraftwerk an der englischen Westküste genehmigt, das knapp 20 Mrd. britische Pfund (21,4 Mrd. Euro) kosten und in zehn Jahren erstmals Strom produzieren soll. Die EU-Kommission hat in diesem Sommer auch ihre Unterstützung für den sogenannten Keltischen Interkonnektor gegeben, eine 600 km lange Stromtrasse von Frankreich nach Irland, die eine direkte Verbindung der Iren zum europäischen Festland bieten soll. „In der EU gilt es sicherzustellen, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien nicht durch Atomstromexporte zu Dumpingpreisen gefährdet wird“, erklärt Boenigk mit Blick auf die Marktmechanismen. „Bei der aktuellen Reform der Erneuerbaren Energien-Richtlinie (RED II) muss die EU die Gelegenheit ergreifen, mit Ausbauzielen und Marktzugangsregeln einen fairen Wettbewerb für die Erneuerbaren Energien zu gewährleisten.“

Atomausstieg auch in Fernost
Der Atomausstieg findet im Übrigen auch außerhalb Europas immer mehr Anhänger. So hat Südkorea unter seiner neuen Regierung das Ende der Kernkraft beschlossen. Ähnlich wie Deutschland vor dem Atomausstieg sind in Südkorea bislang Kohle und Atomkraft die dominierenden Stromproduzenten.  Auch Taiwan hat den Atomausstieg beschlossen. „Nur noch wenige große Staaten treiben aktiv den Ausbau der Kernkraft voran, während immer mehr Länder sich aktiv von der Risikotechnologie verabschieden“, bilanziert Boenigk.

Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien

Pressekontakt:
Agentur für Erneuerbare Energien
Alexander Knebel
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel:   030 200535 52
Mail: a.knebel@unendlich-viel-energie.de
Park(ing) Day am 15. September 2017

Landshut im Wandel
 
Park(ing) Day am 15. September 2017

Auch dieses Jahr ist Landshut wieder bei der Park(ing) Day Aktion, welche weltweit immer am dritten Freitag im September stattfindet, dabei.

Unter dem Motto  „Schaffe Freiräume, wo normalerweise Autos stehen!“ findet die Aktion dieses Jahr am Bismarckplatz auf den Parkplätzen vor dem Schuleingang am Freitag, den 15. September 2017 von 10:00 bis 18:00 Uhr statt.

Hier ein Foto von der  Park(ing) Day Aktion 2016 am Dreifaltigkeitsplatz.
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 Park(ing) Day  Vernetzung  Termine
MISCHWÄLDERN GEHÖRT DIE ZUKUNFT

BUND Naturschutz - Aktuelles
 
MISCHWÄLDERN GEHÖRT DIE ZUKUNFT

Der Orkan vom 18. August bescherte Teilen der Landkreise Passau und Freyung/Grafenau einen Sturmholzanfall von rund 2,3 Millionen Festmeter. Stark betroffen sind vor allem fichtenreiche Privatwälder. Angesichts des Klimawandels ist künftig verstärkt mit solchen Ereignissen zu rechnen. "Insbesondere ist nun wichtig, dass auf den von den Windwürfen betroffenen Flächen stabile Mischbestände mit Laubholz und möglichst viel Tanne begründet werden", so Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND Naturschutz in Bayern, und erläutert weiter: "Der Waldumbau muss bayernweit in Richtung naturnaher Mischbestände verstärkt werden."

Fichtenreinbestände deutlich stärker betroffen als naturnahe Mischbestände

Betroffen sind insbesondere mittelalte Fichtenreinbestände im Privatwald. Diese Wälder mit einem Alter von ca. 50 bis 80 Jahren entstanden in den Nachkriegsjahren - teilweise mit staatlicher Beratung und Förderung. Die Fichtenreinbestände müssen nach Beseitigung der Sturmschäden größtenteils wiederaufgeforstet werden.

Laubholzreiche Wälder wie im Neuburger Wald sind zwar ebenfalls betroffen, aber Aufforstungen werden hier in der Regel nicht notwendig sein. Dies liegt daran, dass sich die Laubwälder als stabiler erwiesen und nur kleinflächig Buchen und Eichen geworfen beziehungsweise gebrochen wurden und daran, dass insbesondere im Staatswald durch eine jahrzehntelange naturnahe Waldwirtschaft ein junger Mischwald mit Tannenanteilen bis 30% bereits wieder nachwächst.

Damit zeigt sich eindrucksvoll, wie Fichtenreinbestände von ein und demselben Sturm deutlich stärker betroffen sind als naturnahe Mischbestände.

Waldumbau muss bayernweit verstärkt werden

Dieses lokale Sturmereignis muss konsequent dazu genutzt werden, den Waldumbau bayernweit in Richtung naturnahe Mischbestände zu forcieren. Angesichts des Klimawandels ist künftig verstärkt mit solchen Ereignissen zu rechnen und das Zeitfenster zum Umsteuern wird somit immer kleiner.

Damit diese Mammutaufgabe gelingen kann, sind folgende Voraussetzungen notwendig:
  • Finanzielle Anreize zur Begründung von Mischwäldern
    Für die Aufarbeitung der Sturmwurfschäden wurden von der bayerischen Staatsregierung dankenswerterweise erhebliche Finanzmittel zur Verfügung gestellt. Auch für den Waldumbau müssen großzügig Finanzmittel zur Verfügung gestellt werden. Im südlichen Landkreis Passau muss bei der Mischwaldbegründung auf eine Fichtenbeteiligung weitgehend verzichtet werden. Nördlich der Donau im Bayerischen Wald sind Fichtenanteile bis 50% vertretbar. Künftig soll die Tanne größtenteils die Fichte ersetzen. Ein angemessener Douglasien Anteil (bis maximal 30%) ist nur in Verbindung mit Laubholz zu planen. Beim Laubholz sind insbesondere Buchen, Berg- und Spitzahorn sowie seltene Baumarten wie Wildkirsche zu berücksichtigen.

    Unverzichtbar für naturnahe Mischwälder sind Biotopbäume und Totholz. Auch dies ist im Privatwald zu fördern.
  • Die professionelle Beratung der Waldbesitzer

    Die Planung der künftigen Bestockungs- und Naturschutzziele setzt eine schlagkräftige Forstverwaltung voraus. Der seit der Forstreform andauernde Personalabbau ist sofort zu stoppen. Die Personalplanung ist den künftigen gewaltigen Herausforderungen beim Waldumbau anzupassen.

    Auch im Staatswald ist der massive Personalabbau insbesondere bei den Waldarbeitern einzustellen. Denn ortskundige Waldarbeiter sind gerade bei Katastrophenfällen wie Sturmwurf oder Borkenkäferkalamitäten unverzichtbar.
  • Eine waldverträgliche Rehwilddichte

    Das gewaltige Aufforstungsprogramm setzt eine Rehwilddichte voraus, die das Aufwachsen der jungen Mischwälder ohne Schutzmaßnahmen (Zaun, Einzelschutz) ermöglicht. Gefordert wird, dass die Verbisssituation in den Schadensgebieten ab dem Jahr 2018 jährlich von den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in den Jagdrevieren zum Beispiel mittels Traktverfahren begutachtet wird. Nur so können die in den Jagdgenossenschaften organisierten Waldbesitzer angehalten werden für waldverträgliche Rehwildbestände zu sorgen.

    Für Rückfragen:
    Stefan Schäffer, Pers. Referent von Hubert Weiger 0911/81 87 8-10; buero.landesvorsitzender@bund-naturschutz.de
 Wald
Twitter Search / freifunkrgb
 
https://twitter.com/freifunkRGB/status/906466549376147457

Seit letzter Nacht Ausfall Richtfunk in die Innenstadt :( Techniker ist informiert.
ZUMELDUNG ZU PRESSEMITTEILUNG BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN: START VOLKSBEGEHREN GEGEN FLÄCHENVERBRAUCH: „DAMIT BAYERN HEIMAT BLEIBT: BETONFLUT EINDÄMMEN“

BUND Naturschutz - Aktuelles
 
ZUMELDUNG ZU PRESSEMITTEILUNG BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN: START VOLKSBEGEHREN GEGEN FLÄCHENVERBRAUCH: „DAMIT BAYERN HEIMAT BLEIBT: BETONFLUT EINDÄMMEN“

Hubert Weiger, Landesvorsitzender kommentiert: „Das heute von den Grünen gestartete Volksbegehren ist eine wichtige Initiative. Der BUND Naturschutz kann sich diesem Vorhaben in der aktuellen Form aber aufgrund seiner Überparteilichkeit nicht anschließen. Die Gremien des Verbandes prüfen in den nächsten Wochen ergebnisoffen die Möglichkeiten eines Volksbegehrens zur Begrenzung des Flächenverbrauchs. Die letzte Entscheidung trifft im basisdemokratisch aufgebauten BUND Naturschutz die Delegiertenversammlung im kommenden Frühjahr.“

Dr. Kai Frobel, stv. Landesbeauftragter ergänzt: „Die Staatsregierung setzt weiterhin auf Betonierung der letzten verbliebenen Lebensräume. Der Dynamik der letzten Jahre wird durch die Lockerung des Anbindegebots noch weiter Vorschub geleistet. Doch nur mit einem breiten zivilgesellschaftlichen Trägerkreis können wir die hohen Hürden eines Volksbegehrens gegen den Flächenverbrauch überwinden und die Bayerische Staatsregierung im Jubiläumsjahr des Verfassungsstaates zur Einhaltung des Artikel 141 (Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen) bewegen.“

Für Rückfragen
Martin Geilhufe
Referent für politische Kommunikation
Tel. 01 72 / 7 95 46 07
martin.geilhufe@bund-naturschutz.de
 Flächenschutz  Natur und Landschaft  Umweltpolitik
25 Jahre OSTWIND auf der HUSUM Wind 2017

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25 Jahre OSTWIND auf der HUSUM Wind 2017

Traditionelles Branchentreffen im Zeichen von Bundestagswahl und EEG-Ausschreibungsdiskussion

Das Jahr 2017 steht für eine Zeitenwende: Ein enger Korridor beim Ausbau der Windenergie,eine rein wettbewerbliche Vergütung des Öko-Stroms, ein unausgegorenes Ausschreibungsverfahren und eine je nach Bundesland sehr unterschiedliche Qualität in der Umsetzung der Energiewende fordern die Branche – und auch uns.

Sicher durch schwierige Zeiten
OSTWIND liefert Lösungen und bietet das gesamte Leistungsspektrum der Windenergie aus einer Hand. Dabei schöpft die mittelständische Unternehmensgruppe aus dem Erfahrungsschatz von über 25 Jahren erfolgreicher Entwicklungstätigkeit. Kein Wunder also, dass sie auch in schwierigen Zeiten eine gefragte Partnerin für Bürgerenergiegesellschaften, Kommunen, Energiegenossenschaften, Stadtwerke und regionale Energieversorgungsunternehmen ist. Insbesondere auch, wenn es um die Windkraft im Wald geht.

Unabhängiges Familienunternehmen
OSTWIND ist ein unabhängiges Familienunternehmen – gegründet von Gisela Wendling-Lenz und Ulrich Lenz, die heute gemeinsam mit Fabien Kayser und Bernd Kiermeier den Vorstand der OSTWIND AG bilden. Geschäftsführer in Deutschland sind Dr. Rolf Bungart und Jörg Zinner. Die mittelständische Firmengruppe mit Sitz in Deutschland, Frankreich und Tschechien projektiert, errichtet und betreibt Windparks, für die sie auch die Betriebsführung übernimmt. Seit 1992 hat OSTWIND 540 Windenergieanlagen mit 920 MW Leistung geplant, gebaut sowie ans Netz gebracht. OSTWIND ist stark in der Projektierung, Errichtung und Betriebsführung von Windparks –regional, national und europaweit. Überzeugen Sie sich selbst! Sie finden uns in Halle 2, Stand C10.

Unser Messeprogramm auf der HUSUM Wind 2017 in Halle 2, Stand C10:
Dienstag, 12. September 2017, 16:00 Uhr
GANZ LEGAL ODER GANZ EGAL?
(Schein-)Bürgerenergiegesellschaften im Ausschreibungsverfahren
Heribert Sterr-Kölln, Sterr-Kölln & Partner, Freiburg

Mittwoch, 13. September 2017, 16:00 Uhr
25 JAHRE OSTWIND
Begrüßung und einleitende Worte
Bernd Kiermeier, Vorstand OSTWIND-Gruppe

DIE WINDBRANCHE VOR DER WAHL
Eine aktuelle Standortbestimmung
Prof. Dr. Martin Maslaton, MASLATON Rechtsanwaltsgesellschaft, Leipzig

Anschließend Empfang und Get-together

Donnerstag, 14. September 2017, 13:00 Uhr
POLITIK UND WINDKRAFT – FREUNDE ODER FEINDE?
Wie weiter mit Energiewende und Klimaschutz?
Simone Peter, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, in der Diskussion

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
BN-Initiatoren erhalten Deutschen Umweltpreis 2017 für das Grüne Band

BUND Naturschutz - Aktuelles
 
BN-Initiatoren erhalten Deutschen Umweltpreis 2017 für das Grüne Band

Der Preis wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt verliehen. Als „Wegbereiter des Grünen Bandes als erstes und größtes gesamtdeutsches Naturschutzprojekt“ würdigte DBU-Generalsekretär Werner Wahmhoff die drei Presiträger. „Durch Sielmann, Frobel und Weiger wurde in Deutschland die Vision einer europäischen Initiative für das Grüne Band ins Leben gerufen und ein Symbol für die Überwindung des Kalten Krieges gesetzt“, so Wahmhoff weiter. Nur durch das Engagement der Presiträger habe die rund 1.400 Kilometer lange ehemalige innerdeutsche Grenze für die Pflanzen- und Tierwelt erhalten werden können, die einen Zufluchtsort innerhalb des ehemaligen „Todesstreifens“ gefunden hatten.

Kai Frobel, Artenschutz-Experte des BUND Naturschutz, gilt als Initiator und Namensgeber des Grünen Bandes. Lange vor der Wende hat er durch Vorarbeiten und seine Kontaktaufnahme zu Kollegen in der ehemaligen DDR die Basis für das erste gesamtdeutsche Naturschutzprojekt gelegt. Frobels wissenschaftliche Arbeiten haben bereits in den 70er und 80er Jahren bundesweit erstmals das hohe Naturpotenzial und die herausragende Bedeutung des Grenzstreifens belegt. Mit einer großen Konferenz mit Teilnehmern aus Ost und West hat Frobel den Grundstein für die Resolution zum Schutz des Grünen Bandes gelegt. 1998 hat er das Projektbüro Grünes Band des BUND Naturschutz gegründet und koordiniert es bis heute.

Der BN-Vorsitzende Hubert Weiger hat den auf interdisziplinären Dialog ausgerichteten völkerverbindenden Charakter des Projektes mit Frobel vorangetrieben, über die Grenzen Deutschlands hinaus gedacht und die Vision eines Grünen Bandes Europa entwickelt. Als Mitglied zahlreicher Gremien hat er sich um den Erhalt des ehemaligen Grenzstreifens besondere Verdienste erworben.

Inge Sielmann hat sich als Vorsitzende des Stiftungsrates der Heinz-Sielmann-Stiftung besondere Verdienste um den Biotopverbund entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze erworben, zum Beispiel durch die Sicherung weiterer Flächen.

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt vergibt den Deutschen Umweltpreis seit 1993 jährlich. Gewürdigt werden Leistungen, die für Schutz und Erhaltung der Umwelt vorbildlich sind oder in Zukunft zu einer deutlichen Umweltentlastung beitragen werden. Der Deutsche Umweltpreis 2017 wird am 29. Oktober in Braunschweig von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übergeben.

Lernen Sie das Grüne Band kennen

Erfahren Sie mehr über den Deutschen Umweltpreis

"Glücksfall für Ost und West": Pressemitteilung der DBU (PDF)
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Fragen, die fehlten

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Fragen, die fehlten

Bild/FotoDas TV-Duell zwischen Merkel und Schulz war im wahrsten Sinne des Wortes gestrig. Energiewende, Verkehrswende, Agrarwende, Postwachstum, Entwicklungszusammenarbeit, Dekarbonisierung, Bildung, Fluchtursachen … wie gut, dass alle Zukunftsthemen besprochen wurden. (Achtung, Ironie!)Auf Twitter fasste es @das_janchen passend zusammen: „Okay. Ich lebe in einem Land, in dem terrorverängstigte Menschen ihren armen, alten Diesel vor Migranten schützen wollen.“Im Vorfeld gab es sogar extra noch einen offenen Brief für die Zukunft der Landwirtschaft an die vier Moderatoren, der von zahlreichen AkteurInnen der Szene unterzeichnet wurde. Die Fragen der Moderatoren bedienten den Populismus und bereits während der Sendung gab es unter dem Hashtag #fragendiefehlen ein durchaus facettenreiches  Sammelsurium an eben … Fragen, die fehlten. Hier ein paar Beispiele, die dem Duell dramaturgisch und inhaltlich sicherlich gut getan hätten und dem Erkenntnisgewinn zuträglich gewesen wären:„Wie kann Chancengleichheit für alle Menschen gewährleistet werden?“ (@torrent_ten)"Herr Schulz, wie wollen Sie eine weitere Fluchtursache, die Klimakrise, bekämpfen?“ (@Reis_Theresa)„Frau Merkel, Sie haben höhere Abgasgrenzwerte für die Autoindustrie persönlich verhindert. Warum?“ (@gri_mm)„Wie sieht eine nachhaltige Verkehrspolitik aus?“ (@La_Mut)„Frau Merkel, werden Sie in der nächsten Legislaturperiode endlich das Ende der Kohle einleiten?“ (@Reis_Theresa)„Müssen wir Landwirtschaft & Industrie nicht dringend umweltfreundlich gestalten, um das Artensterben zu stoppen?“ (@mw238)„Wann wird die Massentierhaltung beendet?“ (@sven_kindler)„Wann werden die jährl. Einnahmen der Mineralölst. i.H.v. 45 Mrd. € endlich vollständig in erneuerbare Energien investiert?“ (@timpeter)
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PARKing Day am 15. September 2015

Stadt Nürnberg - Agenda 21 - Aktuelles
 zuletzt bearbeitet: Mon, 04 Sep 2017 13:52:10 +0200  
PARKing Day am 15. September 2015

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Am 15. September 2017 ist es wieder soweit: Weltweit verwandeln engagierte Menschen Parkplätze in kleine Parks. Auch Nürnberg ist wieder mit dabei und an verschiedenen Orten wird die schönere Alternative zum Autoabstellplatz gefeiert. Seien Sie dabei! [Weiterlesen]
Öffentliches Treffen am 7. September 2017

Landshut im Wandel
 
Öffentliches Treffen am 7. September 2017

Das nächste öffentliche Transition Town Treffen findet am Donnerstag, den 7. September 2017, um 19:30 Uhr wieder wie üblich im bzw. vor dem Café International statt.

Bei diesem Treffen möchten wir uns über unsere aktuellen Projekte sowie über Ideen und Pläne für die Herbst/Winter Saison unterhalten.

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Jeder der sich gerne über unsere Initiative informieren und/oder seine Ideen einbringen möchte ist herzlich willkommen.
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OB DIETER REITER MUSS VON KANZLERIN MERKEL WIRKSAME MAßNAHMEN GEGEN STICKOXID - BELASTUNG EINFORDERN

BUND Naturschutz - Aktuelles
 
OB DIETER REITER MUSS VON KANZLERIN MERKEL WIRKSAME MAßNAHMEN GEGEN STICKOXID - BELASTUNG EINFORDERN

„Die Beschlüsse des Dieselgipfels reichen nicht aus, um Fahrverbote in München und anderen betroffenen Städten zu verhindern“, sagte Richard Mergner. „Dieter Reiter muss von Horst Seehofer und von Kanzlerin Merkel wirksame Maßnahmen zur Stickoxid - Reduktion einfordern. Es wäre ein schwerer politischer Fehler, wenn die Regierungen von Bund und Ländern erneut den Autokonzernen nachgeben, anstatt dem Schutz von Gesundheit und Umwelt Vorrang einzuräumen. Die Einhaltung der Stickoxid - Grenzwerte ist dringend notwendig, der Wert von Gesundheit und Umwelt ist nicht verhandelbar“, so Richard Mergner.

Alle Diesel-Fahrzeuge müssten ihre gesetzlichen Stickoxid-Grenzwerte auch beim Betrieb auf der Straße einhalten, beispielsweise durch von den Herstellern finanzierte Nachrüstungen mit SCR-Abgasanlagen bei Euro-5-Diesel-Fahrzeugen. „Die Autokonzerne sind verantwortlich dafür, dass unsere Autos zu viel Schadstoffe ausstoßen. Wenn es die Industrie nun ablehnt, geeignete Filter nachzurüsten, führt an Fahrverboten kein Weg vorbei. Schuld ist auch hier die Automobilindustrie, die auf Betrug und Verweigerung setzt “,  so Christian Hierneis, Kreisvorsitzender des BUND Naturschutz München. Die Oberbürgermeister*innen dürften sich bei dem Treffen nicht mit Scheinlösungen wie Nachbesserungen der Motor - Software oder etwas Geld für einen „Mobilitätsfonds“ abspeisen lassen, warnte Christian Hierneis. „Wir brauchen mehr Geld für nachhaltige Mobilität, aber die 500 Millionen Euro im Fonds sind nicht viel mehr als Spielgeld. Deutschland benötigt eine echte Verkehrswende. Mit ein paar Radwegen oder der Förderung von Elektroautos allein werden die Probleme im Verkehr wie schlechte Luft, Staus und hohe Klimaschädlichkeit nicht dauerhaft gelöst. Die Bundesregierung hat kein Gesamtkonzept für nachhaltige Mobilität, bei dem auch die Elektromobilität über das Auto hinaus gedacht wird. Es gibt längst Wege, ohne eigenes Auto mobil zu sein, diese müssen stärker gefördert werden“, sagte Christian Hierneis.

Besonders für die Städte sei es wichtig, dass die Bundesregierung sie dabei unterstütze, Alternativen zum eigenen Auto auf- und auszubauen. „Alle umweltschädlichen Subventionen im Verkehrsbereich sollten in der nächsten Legislaturperiode gestrichen und dieses Geld stattdessen in eine ökologische und soziale Mobilitätswende investiert werden“, forderte Gernot Hartwig, Landesarbeitskreissprecher Verkehr des BUND Naturschutz. Damit der Verkehr in deutschen Städten weniger gesundheits- und umweltbelastend gestaltet werden könne, seien außerdem weitere bundesweite Maßnahmen vonnöten wie die Einführung der Blauen Umweltplakette gemäß dem Vorschlag der Umweltverbände, ein Verkaufsverbot für grenzwertüberschreitende Diesel-Neuwagen, sowie ein Recht für Besitzer*innen von Dieselfahrzeugen der Abgasstufen Euro-5 und Euro-6 zur kostenlosen Nachrüstung, die zur Einhaltung der gesetzlichen Schadstoff-Grenzwerte im Realbetrieb führt.

BUND-Kurzinfo zum Dieselgipfel:

https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/mobilitaet/mobilitaet_dieselgipfel_kurzinfo.pdf

Link zum Vorschlag der Umweltverbände für eine Blaue Plakette:

https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/mobilitaet/mobilitaet_blaue_plakette.pdf

Für Rückfragen:

Martin Geilhufe, Referent politische Kommunikation
01727954607
martin.geilhufe@bund-naturschutz.de
 Verkehr
Gemeinsame Erklärung zur Windenergie in NRW

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Gemeinsame Erklärung zur Windenergie in NRW

Vor allem Windenergieanlagen sind das Rückgrat der Energiewende. Ihr Ausbau muss weitergehen. Sie produzieren ebenso günstigen wie umweltfreundlichen Strom und sind Garant für eine nachhaltige Wertschöpfung im Energiesektor. Die Windindustrie sichert tausende Arbeitsplätze und eine vielfach von BürgerInnen getragene Energieversorgung. Davon profitieren insbesondere ländliche Regionen in NRW.

Positive Ausbauentwicklung
Angesichts dieser vielfältigen Vorteile ist es nicht verwunderlich, dass sich der Windenergieausbau in NRW positiv entwickelt hat. Mit rund 220 zugebauten Anlagen und einem Investitionsvolumen von weit über einer Milliarde Euro war die Windenergie im Jahr 2016 Hauptträgerin neuer Kraftwerksinvestitionen. Für das laufende und das nächste Jahr ist ebenfalls mit der Realisierung bereits genehmigter Projekte im Wert von je einer Milliarde Euro zu rechnen. Neben dieser positiven Ausbauentwicklung vor Ort steht die Windenergiebranche in NRW zugleich für ein starkes national und international anerkanntes Cluster der Zulieferindustrie.

Arbeitsplätze und Großprojekt Energiewende schützen
Diese positiven Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen gilt es nun fortzuführen. Ansonsten ist nicht nur die Zukunft einer ganzen Branche mit rund 18.500 Beschäftigten gefährdet, sondern auch das gesamte Großprojekt Energiewende. Hierfür braucht es auf Landesebene vor allem langfristig verlässliche Rahmenbedingungen. Denn die technischen Herausforderungen und ökonomischen Chancen der gesellschaftlich breit getragenen Energiewende können von Industrie und Wirtschaft nur auf einer gesicherten Handlungsgrundlage gemeinsam gemeistert und genutzt werden.

Unzumutbare Veränderungen nach Regierungswechsel
Bei der Vorstellung des Koalitionsvertrages von CDU und FDP wurde jedoch deutlich, dass die rechtlichen Grundlagen für die Windenergie nach der Regierungsbildung abrupt und extrem verändert werden sollen. So sollen die planungs- und genehmigungsrechtlichen Rahmenbedingungen durch pauschale Abstandsvorgaben von 1.500 Metern zu allgemeinen und reinen Wohngebieten und ein weitreichendes Waldverbot angepasst werden. Das hätte einen massiven Einbruch des Windenergieausbaus ab dem Jahr 2019 zur Folge. Die Nichtbezuschlagung für NRW-Projekte in der zweiten Ausschreibungsrunde für die Windenergie an Land zeigt, dass der Wettbewerb bundesweit ohnehin schon sehr hart ist. Nordrhein-Westfalen würde bei der Umsetzung der Energiewende weit zurückfallen, wenn die Windenergie in NRW noch zusätzlich benachteiligt wird. Zudem würden zahlreiche Arbeitsplätze in der Branche gefährdet, jahrelange Vorinvestitionen in geplante Projekte sowie bereits ausgegebene Steuermittel für kommunale Planungen vernichtet. Ein Strukturbruch anstelle eines möglichst steten Ausbaupfades wäre die Folge. Da NRW für ein Drittel der deutschen CO2-Emissionen verantwortlich ist, würde das Bundesland zudem seinen wichtigen Beitrag zur Energiewende und damit zur Erreichung der CO2-Minderungsziele aufgeben.

Gemeinsame Forderungen
Gemeinsam fordern die unterzeichnenden Unternehmen daher die Landesregierung auf:

die Windenergie als eine zentrale Säule der Energiewende und zum Erreichen der Klimaschutzziele in NRW und Deutschland anzuerkennen und ihren weiteren Ausbau in NRW zu fördern. die aktuell geplante Abstandsregelung von 1.500 Metern zu überdenken und – wenn überhaupt – deutlich maßvollere Abstandsvorgaben zu erlassen, die weiterhin einen nennenswerten Ausbau der Windenergie, auch vor dem Hintergrund der Ausschreibungen, ermöglichen. Im Sinne der Rechtssicherheit sollten jegliche Abstandsvorgaben allenfalls als planungsrechtliche Empfehlung im Windenergieerlass oder als Grundsatz im Landesentwicklungsplan festgehalten werden. Damit würde eine Regelung getroffen, die gleichermaßen den Kommunen ihre Planungshoheit belässt, der dichten Siedlungsstruktur NRWs gerecht wird und der Windenergie weiterhin eine substanzielle Ausbauperspektive im Land eröffnet. ebenfalls im Sinne der kommunalen Planungshoheit, die Inanspruchnahme von ökologisch weniger bedeutsamen Waldflächen (z.B. Nadelholzmonokulturen) weiterhin zu ermöglichen, sodass die Kommunen eine echte Abwägungsentscheidung zwischen (möglicherweise schlechter geeigneten) Offenlandflächen und Waldflächen treffen können. So sollten die Kommunen Flächen in weniger wertvollen Wäldern ausweisen können, wenn sie keine entsprechenden Offenlandpotenziale haben. ungeachtet der letztlich vereinbarten Bestimmungen entsprechende Übergangsregelungen zu setzen, die im Sinne eines angemessenen Investitions- und Vertrauensschutzes den Verlust von bereits zur Planung von Windenergieprojekten verwendeten Mitteln (u.a. auch öffentliche Gelder für Flächennutzungspläne und durchgeführte artenschutzrechtliche Gutachten auf kommunaler Ebene) weitestgehend ausschließen. So sollten bestehende und solche Bauleitpläne, für die bereits ein Aufstellungsbeschluss gefasst worden ist, auch dann Bestand haben bzw. fertig gestellt werden können, wenn sie die neuen Vorgaben zu Abständen und zur Nutzung von Waldflächen nicht einhalten. die baurechtliche Privilegierung von Windenergieanlagen im Außenbereich zu erhalten. Eine Aufhebung der Privilegierung – im Gegensatz zu allen anderen fossilen wie regenerativen Energieträgern – würde zu einem breiten Ausbaustopp für die Windenergie führen. den Erhalt des Einspeisevorrangs für Erneuerbare Energien aufrecht zu erhalten, solange es an fairen Marktbedingungen fehlt, die die externen Kosten umweltschädlicher Energieträger angemessen berücksichtigen.